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STÄDT. KATHOLISCHE     GRUNDSCHULE ST. MARIEN
   

 
Chronik 2020

... viele Erlebnisse, viele Erinnerungen...

 

2020

Das neue Jahrzehnt beginnt schulisch am 7. Januar und mit dem Segen der Sternsinger 20*C+M+B+20 für alle Schulklassen. Diesmal sind es Romina Kohr, Marie Ullrich, Jula Oesterlein, Lotte Weinhold, Josephine Books, Maximilian Schröder und Hugo Hillenbach, die in den Gewändern der (etwas mehr als) drei Weisen von Klassenraum zu Klassenraum ziehen und mit ihrer Botschaft und schönen Liedern ihre Mitschülerinnen und Mitschüler erfreuen.

In der Nacht zum 8. Januar verstirbt Klaus Peter Schmitz im Alter von 75 Jahren. Er war ein vielseitig interessiertes und engagiertes Schwelmer "Urgestein", das sich in vielfältiger Weise für seine und in seiner Stadt engagiert hat. In mehreren Büchern hat er sich u.a. mit seiner eigenen Geschichte und der seiner Stadt, der Kirchengemeinde und seiner Nachbarschaft Aechte de Muer auseinandergesetzt. Als Freund und Förderer lag ihm auch unsere Schule stets am Herzen. Am 15. Januar wird er unter großer Anteilnahme der Schwelmer Bevölkerung zu Grabe getragen. Wir werden Klaus Peter Schmitz nicht vergessen und ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Im Januar starten auch die Erstklässler mit dem Projekt "Tanzen und Träumen". Claudia Diefenbach freut sich über zwanzig Mädchen und Jungen aus den Klassen 1a und 1b.

Am 29. Januar werden die neuen Mehrwegbecher geliefert, die der Förderverein für Veranstaltungen bestellt hat. Gesponsert wurden sie vom Eiscafé Conti.

Das erste Schulhalbjahr endet am 31. Januar mit der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse an die Dritt- und Viertklässler.

Am 3. Februar verabschieden wir in der Aula unsere Schulsozialarbeiterin, Andrea Brüssow. Sie war seit Beginn des Schuljahres 2017/18 in der Schülersprechstunde für die Kinder als Ansprechpartnerin da. Ihre Nachfolge tritt Rabea Kohls an, die sie seit Anfang des Schuljahres schon begleitet hat und sich mit ihrer Aufgabe vertraut machen konnte.

Die für Anfang Februar geplante Projektwoche "St. Marien in Bewegung" müssen wir aus Mangel an Sportfachlehrern und wegen der aus Krankheitsgründen vorübergehenden angespannten Personaldecke absagen.

Auch in der dunklen Jahreszeit sind die Mädchen und Jungen unserer Garten-AG um Leiterin Melanie Rüter aktiv. So wird in und um unseren Schulgarten herum aufgeräumt, werden ein Igel-Hotel und Insektenhotels gebaut bzw. überarbeitet sowie Gemüsensamen eingesät und allen Schulklassen zum Großziehen überlassen. Zudem werden aus dem Stamm einer im Garten gefällten Kirsche tolle Tic-Tac-Toe-Spiele gestaltet, Saat-"Bomben" und Vogelfutter hergestellt. Am 15./16. Februar werden die Produkte nach den Gottesdiensten in der Marienkirche an einem Gartenstand wieder zum Kauf angeboten. So können die nächsten Projekte unserer Nachwuchsgärtner finanziert werden, wie z.B. das Pflanzen weiterer Obstbäume oder das Wiederanlegen einer Wildblumenwiese. Speziell mit dieser Aktion beteiligen sich die Schülerinnen und Schüler an der Aktion "Blüten und Insekten" der Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz Schwelm.

Die Klassenpflegschaftssitzungen zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres finden vom 3. bis 21. Februar statt.

Am 8. Februar findet an der Grundschule Ländchenweg die zweite Runde des landesweiten Mathematikwettbewerbes statt. Mit Marcel Antoniuk, Finn Thomas, Moritz Flüshöh, Noah Weidlich, Nick Filbrand, Vivienne Blome, Antonija Prša, Marlene Lohbeck, Cindy Nguyen, Daria Klump und Nathalie Tholl nehmen gleich elf Marienkinder teil. Marcel, Moritz, Vivienne und Daria erreichen sogar die Finalrunde.


Das Orkantief "Sabine" fegt am 9. und 10. Februar über Deutschland hinweg. Sicherheitshalber schließen viele Städte am Montag ihre Schule, so auch Schwelm. Schulfrei also auch für die Marienkinder!

Am Karnevalsfreitag geht es wieder rund in der Jahnstraße - in allen Klassen wird gemalt, gebastelt, getanzt und ausgelassen gefeiert. Klar, dass nicht nur die Marienkinder verkleidet sind, sondern auch ihre Lehrerinnen und Lehrer. Höhepunkt des närrischen Vormittags ist einmal mehr die wahrscheinlich längste Polonäse Schwelms, die sich durch die Schulflure schlängelt und ihren Abschluss in einer Minidisco im oberen Foyer findet. Insbesondere bei "Hulapalu" zeigen sich die knapp 190 Kinder sehr tanzwütig und textsicher.

Nach langer, schwerer Krankheit verstirbt Diakon Michael Nieder am Freitag, den 21.2.2020, im Alter von 63 Jahren. Er war zuletzt Leiter der katholischen Gemeinden St. Johann Baptist und Herz Jesu in Ennepetal. Als Teil des Pastoralteams der Propstei St. Marien hatte er auch immer wieder Kontakte zu uns, die geprägt waren von großem Interesse und Verständnis, Zuspruch und Unterstützung für unsere Schule. Michael Nieder war ein sehr lebensfroher, gutherziger und großartiger Mensch, dem wir stets ein ehrendes Andenken bewahren werden. Nach einem bewegenden Gottesdienst in der überfüllten St.-Engelbert-Kirche in Gevelsberg wird Michael Nieder am Samstag, den 29.2.2020, auf dem Friedhof am Lindengraben beerdigt.

In der chinesischen Millionenstadt Wuhan tritt im Dezember 2019 erstmals eine neuartige, schwere Atemwegserkrankung (in vielen Fällen mit Todesfolge) auf. Der sog. COVID 19-Virus (Coronavirus) entwickelt sich in China zunächst zur Epidemie und weitet sich in der Folge zur Pandemie aus, die bis Ende Februar 2020 auch Europa erreicht und zunächst besonders in Italien auftritt. Anfang März ist das Virus in Deutschland und anderen europäischen Staaten angekommen. Um seine Verbreitung einzudämmen und Sozialkontakte zu minimieren, werden auch in Deutschland z.T. die Grenzen geschlossen und das öffentliche Leben weitgehend lahmgelegt. Veranstaltungen aller Art werden abgesagt, NRW schließt ab dem 18.3. die meisten Geschäfte; Kitas, Schulen und Universitäten werden bundesweit ab dem 16. März geschlossen. Auch an unserer Schule findet zunächst bis zu den Osterferien kein Unterricht und ab dem 18.3. nur noch eine Notbetreuung für Kinder statt, deren Eltern in "unverzichtbaren Funktionsbereichen" arbeiten. Die Kinder erhalten für diese unterrichtsfreie Zeit Materialien und Aufgaben, mit bzw. an denen sie zuhause arbeiten können. Sämtliche schulischen Veranstaltungen vor den Osterferien werden abgesagt. Die Klassenfahrt der Viertklässler fällt ebenso aus wie das Schwimmfest, die Schwimmkreismeisterschaften und die Elternsprechwochen.

Am 25. März starten wir eine Regenbogenaktion, die eine überragende Resonanz findet. Die Kinder schicken uns per E-Mail ein Foto von sich, auf dem sie ein T-Shirt in einer der Regenbogenfarben tragen. Unser Lehrerkollegium schneidet die Konturen der ausgedruckten Bilder aus, und unsere Schulpflegschaftsvorsitzende gestaltet damit einen über zwei Quadratmeter großen Regenbogen. Er findet seinen Platz im oberen Foyer und soll Ausdruck unserer Verbundenheit sein sowie zukünftig an die Corona-Krise erinnern.

Nach drei Wochen virusbedingter Schulschließung beginnen am 3. April die Osterferien.

Am 6. April verstirbt plötzlich und unerwartet unsere gute Küchenseele Rosi Gutsch. Für den Schulleiter war sie wie eine Mutter, für die Ganztagskinder wie eine Omi. Wir sind zutiefst traurig und geschockt und werden Rosi niemals vergessen.

Auch nach den Osterferien ist das öffentliche Leben weitgehend lahmgelegt, bestehen Kontakt- und Ausgangbeschränkungen, bleiben die Schulen bundesweit geschlossen. Das Lernen auf Distanz wird fortgesetzt, verstärkt werden digitale Angebote mit einbezogen, die Lehrkräfte kommunizieren z.T. per Videokonferenzen mit ihren Schülerinnen und Schülern.

Bundesweit werden alle Großveranstaltungen bis zum 31. August abgesagt. Auch im schulischen Bereich werden die meisten Veranstaltungen untersagt und abgesagt. So wird es in diesem Jahr für die Viertklässler keine Radfahrausbildung geben, die Abnahme des Sportabzeichens fällt ebenso aus wie sämtliche Turniere und die WestfalenYoungstars. Die Erstkommunion wird verschoben, Gemeinde- und Schulfest entfallen ebenfalls.

Am 26. April um 7.38 Uhr erblickt Smilla Josefine Lisson das Licht der Welt. Mit unserer OGS-Leiterin Nina und ihrem Mann Sascha freuen wir uns alle sehr!

Am 28. April wird der Känguru-Wettbewerb, der eigentlich am 19. März hätte stattfinden sollen, nachgeholt. 31 Dritt- und Viertklässler nehmen online teil.

Für die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen wird die Schulschließung ab dem 23. April aufgehoben, die Viertklässler nehmen den Unterricht am 7. und 8. Mai wieder auf.

Ab dem 11. Mai kommen nacheinander auch die anderen Jahrgangstufen wieder zur Schule, allerdings nur an einem Werktag pro Woche und in halber Klassenstärke. Somit haben alle Kinder bis zu den Sommerferien noch sieben Präsenztage. An den anderen Tagen ist weiterhin "Homeschooling" angesagt.

Etwas anders als sonst läuft am 11. Mai unser schulinternes Vorlesefinale - ohne Eltern, ohne Gäste, ohne externe Jury. Schulleiter Stefan Peschel hat diesmal die schwierige Aufgabe, aus sechs sehr guten Vorlesefinalisten den besten herauszufinden. Die Kinder lesen wie immer einen vorbereiteten und einen fremden Text vor, allerdings nur paarweise, damit die Hygienemaßnahmen eingehalten werden können. Lesekönigin wird schließlich Eva Jüngermann, die einen Abschnitt aus Klaus Kordons Buch "Die Reise zur Wunderinsel" vorträgt und auch mit dem unbekannten Text keinerlei Schwierigkeiten hat. Platz 2 erreicht Lara zum Bruch, Dritte wird Vivienne Blome. Den vierten Platz teilen sich Kristina Dremin, Finn Thomas und Moritz Flüshöh.

Anfang Juni erscheint trotz und im Zeichen der Corona-Pandemie bereits zum fünften Mal die Schulzeitung des Fördervereins.

Ab dem 15. Juni kommen alle Grundschulkinder in NRW wieder zur Schule. Eine Vielzahl von Hygienemaßnahmen sind zu bedenken und einzuhalten. An unserer Schule entscheiden wir uns dazu, die Kinder auch während des Unterrichts eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Am 17. Juni wird Éowyn Claire geboren. Das gesamte Kollegium freut sich sehr mit unserer Erzieherin Eva-Marie Monhof und ihrem Partner Christian Krautwurst.

In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien gibt's für alle Kinder wieder ein leckeres Eis, gesponsert vom Eiscafé Conti.

Die Viertklässler werden am letzten Schultag vor den Sommerferien auf dem Schulhof verabschiedet. Eleni Blom erhält für den weitetsten Kängurusprung das Känguru-T-Shirt, die Leistungen weiterer Känguru-Teilnehmer werden ebenso gewürdigt wie die Finalisten des landesweiten Mathematikwettbewerbs und die Siegerin des Leselöwenwettbewerbs, Eva Jüngermann. Für die Viertklässler endet ihre Grundschulzeit bei uns mit einem Gottesdienst "auf Abstand". Schön ist er trotzdem.

Vor und während der Sommerferien werden die Bemühungen unserer Schulpflegschaft um die Verbesserung der Schulwegsicherheit unserer Schulkinder von Erfolg gekrönt. Die Ausleuchtung des Schulhofs und Gehwegs zur Schule wird deutlich verbessert, der Gehweg selbst wird erhöht, verbreitert, gepflastert und mit Pfosten versehen, die das Parken verhindern sollen. Im Schulgarten legen wir mit Hilfe der Kolpingjugendleiter eine Pflanzkübelmauer an, aus den Stümpfen der gefällten Kirschbäume werden kunstvoll Holzpilze gesägt sowie ein großes "Tic-Tac-Toe"-Spiel gestaltet. Zudem entsteht ein Fußweg zum Beet. Es wird Zucchini, Lavendel und Waldmeister geerntet und verarbeitet. Bereits vor den Sommerferien gab es Erdbeeren, Karotten und Salat.

Wie nicht anders zu erwarten, verschwindet das Coronavirus nicht während der Sommerferien. Im Gegenteil - weltweit, auch in Deutschland, steigen die Infektionszahlen wieder an. Das Schulministerium veröffentlicht am 3. August ein umfangreiches Konzept zum "angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten", das in allen Schulformen die Rückkehr zum Regelbetrieb vorsieht, allerdings mit einer Vielzahl von Hygienemaßnahmen, die im Schulalltag zu beachten sind.

Am 10. August bringen Martina und Jens Meding neue Skudden von der Landwehr. Die zwei Auen (Hedwig und Leni) und drei Lämmer fühlen sich sofort sichtlich wohl bei uns.

Der erste Schultag des Schuljahres 2020/21 ist Mittwoch, der 12. August. Die Einschulung der neuen Erstklässler erfolgt am Donnerstag, den 13. August. Die Einschulungsfeier findet auf dem Schulhof und mit Abstand statt. Sie beginnt mit einem Wortgottesdienst, den Gemeindereferentin Maria Rüther mit uns feiert. Die Viertklässler führen etwas auf, die Kinder der Arbeitsgemeinschaft "Tanzen und Träumen" um Claudia Diefenbach (bewegt lernen) zeigen ihr Können. Es werden bei 49 Mädchen und Jungen eingeschult. Frau Gockel und Frau Ziegler sind ihre Klassenlehrerinnen, Frau Gräfingholt und Frau Hamann-Pickut ihre Integrationskräfte. Die Gesamtschülerzahl liegt zu Beginn des Schuljahres bei 199. Neu im I-Team ist David Rautzenberg.

Aufgrund der starken Nachfrage wird die Ganztagsbetreuung um eine vierte Gruppe erweitert. Sie wird im bisherigen Speiseraum eingerichtet. Das Essen wird nunmehr in den Gruppenräumen eingenommen. Das Team wird geleitet von Heike Dürholt. Zu ihm gehören weiterhin Tanja Siegismund und Miriam Stauch (8-13-Betreuung), Aelita Giebler, Heike Ogus, Heike Schemmann sowie Jillian Staeck und Lennart Halbach, die im Frühjahr neu eingestellt wurden. Ende September bzw. im Oktober kommt mit Moritz Chaborski, Olivia Basaldella und Bettina Zoller (Springerin) weitere Verstärkung.

Am 16. und 23. August werden unter Einhaltung der Hygienevorschriften die Erstkommunionfeiern nachgeholt, die im Frühjahr coronabedingt ausgefallen waren. Mattia Amodeo, Lara-Marie Göhlich, Anna-Francesca Greco, Mia-Sonja Kopera, Luca Kulich, Anna-Lena Rodrigues Gellhaus, Dominik Schoebel, Josephine Books, Philipp Sommerfeld, Henry Behle, Maximilian Koch, Jula Oesterlein, Maximilian Schröder, Natalia Stodolska, Luisa Suchy, Marie Ullrich und Hugo Hillenbach empfangen zum ersten Mal die Eucharistie. Vorbereitet und begleitet wurden sie von unserer Gemeindereferentin Frau Maria Rüther und ihren Katechetinnen Frau Kristina-Maria Kaldich, Frau Alexandra Oesterlein, Frau Petra Neutenkötter, Frau Gisela Kaldich, Frau Andrea Zimmer-Rennert, Frau Julia Rohde und Frau Maren Schmidt.

Aus der reichen Gartenernte werden wieder viele tolle und leckere Produkte hergestellt, die einen guten Absatz finden: Lavendelsäckchen, Waldmeistergelee und -sirup, Zucchiniaufstrich, Marmelade, Kräutersalz u.v.m. Der Förderverein schafft Leinenbeutel mit dem Schullogo an, in denen die Leckereien verkauft werden.

Das Heimatfest fällt in diesem Jahr der Coronapandemie zum Opfer. Der Heimatfestgottesdienst findet trotzdem statt. Unsere Viertklässlerin Paula Nemeth führt an der Seite der Ehrennachtwächterin Marion Stark die Obernachbarn mit ihren Standarten in die wegen der Hygienevorschriften nicht voll besetzte Christuskirche. Trotz allem oder gerade wegen der Umstände wird es wieder ein stimmungsvoller Gottesdienst.

Am 6. September wird Peter Schlippe in seiner Heimatgemeinde St. Matthäus in Altena zum Diakon geweiht. Das Kollegium gratuliert mit einem Geschenk.

Die Viertklässler holen am 10. September die im Juni ausgefallene Fahrt zum Bibeldorf in Rietberg nach und erfahren dort, wie das Leben zu Zeiten Jesu war.

Die Apfelernte fällt in diesem Jahr so reichhaltig aus, dass unsere Äpfel zweimal zu Apfelsaft gepresst werden: am 13. September in Mettmann und am 27. September auf dem Hof Rassenhövel.

Die Schulpflegschaft bestätigt am 14. September Melanie Rüter als Vorsitzende und Nadine Nemeth als ihre Stellvertreterin. Als dritte Vertreterin entsendet sie Wiebke Schollasch in die Schulkonferenz.

Am 16. September erhalten die Skudden von der Landwehr Verstärkung, es kommen weitere acht Schafe. Die "Wilden 13" bleiben allerdings nur noch weitere zehn Tage und werden am 26. September ins heimische Rüggeberg zurückgeholt.

Am 22. September "wildern" die Kinder der Geisterbetreuung ihre  Mutsteine aus, die sie seit Wochen mit Eifer hergestellt hatten. Diese Steine sollen ihnen in Zeiten von Corona den Mut schenken, der Krise mit Kraft  fürs Neue zu begegnen.

Die Schulkonferenz bestätigt am 21. September die im März per Eilbeschluss festgelegten beweglichen Ferientage für das laufende Schuljahr. Sie beschließt außerdem die angepassten Hygiene- und Ganztagskonzepte, die überarbeitete Schulordnung, ein neues Umwelt- sowie Förder- und Forderkonzept. Sie spricht sich zudem dafür aus, einen Antrag zur baulichen Erweiterung an die Stadtverwaltung und Politik zu richten, um der weiterhin steigenden Nachfrage an Ganztagsbetreuungsplätzen gerecht zu werden.

Wegen der Corona-Pandemie entfällt der für den 26.9. terminierte Tag der offenen Tür. Zum Info-Abend am 28.9. können in der Aula maximal 35 Personen Platz nehmen, deswegen gibt es am 5.10. einen Zusatztermin. Beide Veranstaltungen sind "ausverkauft".

Vom 6. bis 9.10. erhält die Klasse 3a von Thorsten Pitoll ein "Mut-tut-gut"-Training.

Die Klasse 4b besucht am 6. Oktober das BayLab in Wuppertal.

Die Klassen 1a und 1b nehmen am 7. bzw. 8.10. am Herbstkehraus teil und befreien die Schulumgebung von Unrat.

Am letzten Schultag vor den Herbstferien (9.10.) freuen sich alle auf die Ferien und darüber, die vergangenen acht Wochen ohne Corona-Infektionen überstanden zu haben.

Während der Herbstferien werden der Duschraum der Mädchenkabine renoviert sowie verschiedene Elektro- und Korrekturarbeiten durchgeführt, die auf der Mängelliste der Brandschau steht, die in den Sommerferien durchgeführt wurde. Die befürchtete zweite Pandemie-Welle erreicht Europa und verschont auch den Ennepe-Ruhr-Kreis nicht. Am 19.10. wird der Inzidenzwert von 50 (50 Corona-Erkrankten pro 100.000 Einwohner)  erstmals überschritten. Der EN-Kreis ist nunmehr - wie auch schon seit mehreren Tagen Wuppertal und Hagen - Risikogebiet. Es werden verstärkte Hygienemaßnahmen und Einschränkungen im Alltagsleben erlassen. In den Folgewochen steigt der Inzidenzwert weiter an und übersteigt zeitweise die Marke von 170. Auf die Schule hat dies zunächst keine Auswirkungen. Die schon vor den Herbstferien getroffenen Vereinbarung, die Vorgabe des Ministeriums, nach der die Kinder im Klassenraum ihre Alltagsmaske nicht tragen müssen, nicht umzusetzen, wird in Absprache mit der Elternschaft nicht umgesetzt. D.h., die Kinder müssen weiterhin ihre Maske aufsetzen, sobald sie ihren Platz verlassen.

Den Tag nach den Herbstferien (Montag, 26.10.) nutzt das Kollegium wieder für einen pädagogischen Tag.

Am 4. November erhalten alle Schülerinnen und Schüler, Lehr-, Integrations und Erziehungskräfte sowie das weitere Schulpersonal Alltagsmasken. Ein Team von zehn Müttern hat  sie genäht, geplottet und gebügelt. Versehen mit dem Schullogo, der Klassenbezeichnung und dem eigenen Namen, sind sie unverwechselbar und ein echter Hingucker. Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei Frau Kohleick, Frau Neuhaus, Frau Gradic, Frau Steinicke, Frau Czempiel, Frau Ehlert, Frau Weghenkel, Frau Reinders, Frau Schmidt und Frau Faber für die Idee, für’s Plotten, Nähen und Bügeln (Nervenlassen, Verzweifeln, Fluchen… ). Das war bei rund 250 Masken sicherlich ein Riesenaufwand, für den wir gar nicht genug danken können! Ein besonderer Dank gilt auch Frau Köster und ihrer Firma SchwaaBa (schwaak + bangert) für das Spenden des Stoffes, der für die Masken benötigt wurde!

Die Elternsprechwochen werden vom 2.11. bis 13.11. durchgeführt. Coronabedingt finden Präsenzgespräche überwiegend in den Klassen 1 und 4 statt, in den anderen Jahrgangsstufen werden sie überwiegend telefonisch oder per Videokonferenz geführt.

Die Klasse 4b verbringt vom 2. bis 6.11. bei schönstem Wetter und unter Einhaltung des dortigen Hygienekonzepts eine tolle Woche im Jugendwaldheim Arnsberg-Obereimer. Der für den 16. bis 20.11. ebenfalls dort geplante Aufenthalt der 4a muss vom Forstamt aber leider abgesagt werden.

Donnerstag, 5.11.: Erster positiver Coronafall in unserer Schule, in dessen Folge sich beide Schulleitungsmitglieder sowie eine Integrationskraft für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben müssen.

Die Klasse 3b nimmt vom 9. bis 11.11. am "Mut tut gut"-Programm teil.

Martinszüge sind wegen der Pandemie untersagt, damit entfällt auch unser traditioneller Martisnzug mit der Kirchengemeinde. Am Martinstag (Mittwoch, 11.11.) versammeln sich stattdessen vor Unterrichtsbeginn alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Laternen um eine kleines Martinsfeuer herum auf dem Schulhof und singen Martinslieder. Es gibt jede Klasse und auch das Kollegium eine große Martinsbrezel zum Teilen. Im Unterricht schauen sich die Kinder ein Martinsspiel an, das die Kinder der 4a in der Marienkirche aufgezeichnet hatten und das auch bei Facebook zu sehen ist. Die Kinder der 1b hatten mit einem eigenen Video auf die Veröffentlichung hingewiesen und leiten mit ihrem Auftritt auch das Martinsspiel selbst ein.

Eine Woche später, am Abend des 12.11., wird der positive Test eines OG-Mitarbeiters gemeldet. Folge: Die Ganztagskinder der Jahrgangsstufe 2, drei Integrations- und sechs Ganztagskräfte müssen in Quarantäne. Am nächsten Tag (Freitag, der 13.11.) wird ein Erstklässler als positiv gemeldet. Betroffen ist die komplette Klasse 1b, die Ganztagskinder der 1a, eine Praktikantin, eine Lehr-, eine Integrations- und eine Ganztagskraft. Der Unterrichtsbetrieb kann aufrechterhalten werden.

Am 7. Dezember besucht Diakon Peter Schlippe als Bischof Nikolaus gewandet die Erstklässler und bringt ihnen das Leben und Wirken des Heiligen näher. Die Kinder freuen sich sehr und erhalten als Nikolausgeschenk - dem Förderverein sei Dank - leckere Stutenkerle.

Anfang Dezember steigen die Infektionszahlen derart, dass der seit dem 1.11. geltende "Lockdown light" bis zum 10. Januar 2021 verlängert und verschärft wird. Für die Schulen in NRW bedeutet das: Aufhebung der Präsenzpflicht vom 14. bis 18.12., Vorziehen des Starts und Verlängerung der Weihnachtsferien auf den 21.12. bzw. bis zum 8.1.
2021
Das neue Jahr beginnt mit dem Impfstart für Menschen in Seniorenheimen und älteren Menschen, aber auch mit weiterhin steigenden Infektionszahlen und dem Auftreten von Virusmutationen, die ansteckender und gefährlicher sind. Folge: Nicht nur die Geschäfte bleiben geschlossen, sondern auch die Kirchen und Schulen. Zunächst bis zum 31. Januar befristet, wird der Distanzunterricht bis zum 19. Februar verlängert. Für Kinder, deren Eltern keine Betreuung organisieren können, wird auch bei uns eine Betreuung angeboten. Der Distanzunterricht erfolgt über die Lernplattform LOGINEO LMS, mit der rechtzeitig vor der Aufhebung der Präsenzpflicht im Dezember alle Lehrkräfte und Kinder so weit vertraut gemacht wurden, dass die meisten einigermaßen gut damit arbeiten können. Im Laufe der "Distanzwochen" werden alle immer sicherer in der Handhabung der Technik und auch kreativer. Es entstehen schöne Videos, Audiodateien und Collagen.

Seit Anfang des vergangenen Schuljahres war sie bei uns, zunächst im Team mit Andrea Brüssow, dann - seit Anfang Februar letzten Jahres - als alleinverantwortliche Schulsozialarbeiterin an unserer Schule und somit Ansprechpartnerin für die kleinen und großen Sorgen unserer Schülerinnen und Schüler. Nun zieht es Rabea Kohls aus privaten Gründen nach Hessen. Natürlich haben wir sie nicht ohne dankende Worte und ein Abschiedsgeschenk gehen lassen. Klar, wenn alle Kinder, Intis und Lehrer - wie üblich bei solchen Anlässen - dabei gewesen wären, wäre es schöner gewesen. Aber Frau Kohls hat sich dennoch gefreut, obwohl sie uns nicht gerne und - trotz aller Vorfreude auf das Kommende - mit einem weinenden Auge verlässt. Vielen Dank für alles, Frau Kohls! Alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft!

Karneval fällt zwar aus, die beweglichen Ferientage am 15. und 16. Februar werden aber trotzdem zur Erholung aller genutzt. Distanzunterricht ist nämlich durchaus für alle (Kinder, Eltern, Lehr-, Integrations- und Betreuungskräfte) eine anstrengende Herausforderung.

Die Infektionszahlen sinken so weit, dass die Grundschulen in NRW ab dem 22. Februar wieder öffnen und Wechselunterricht erfolgt. Bei uns werden dafür die Klassen in jeweils zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe A kommt montags, mittwochs und in der ersten Woche freitags, Gruppe B dienstags, donnerstags und in der Folgewoche freitags. An den jeweils anderen Tagen lernen die Kinder im Distanzunterricht. Es gibt weiterhin eine Notbetreuung, die für "Vertragskinder" auch im Nachmittagsbereich angeboten wird.

Mit Beginn des Wechselunterrichts wird die Maskenpflicht verschärft. Alle Personen, die das Schulgelände betreten, müssen eine medizinische Maske tragen. Die Kinder dürfen nur dann weiterhin eine Alltagsmaske tragen, wenn ihnen keine passende medizinische Maske zur Verfügung steht. Die Maske muss auch am Sitzplatz getragen werden. Das Schulpersonal wird schon seit Ende 2020 vom Schulträger mit FFP2-Masken ausgestattet, für die Schülerinnen und Schüler stehen seit Monaten sog. OP-Masken zur Verfügung, die wir zu einem großen Teil gespendet bekommen haben. Anfang März erhalten wir von der Buchhandlung Köndgen eine weitere Spende für alle Kinder: waschbare Masken in Kindergröße.

Mit Schulmail vom 5.3.2021 teilt das Ministerium mit, dass der Wechselunterricht an den Grundschulen bis zu den Osterferien fortgesetzt wird. An den weiterführenden Schulen wird er am 8.3. erst aufgenommen.

Während der Osterferien erhält die Schule aus dem Digitalpakt weitere 25 Schülertablets, die in erster Linie der Ausleihe dienen.

Nach den Osterferien geht es zunächst wieder für eine Woche (12.4. - 16.4.) in den Distanzunterricht. Es tritt eine COVID19-Testpflicht in Kraft, der alle Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Schulpersonal zweimal pro Woche bei Präsenzunterricht nachkommen müssen. Alternativ kann eine Testbescheinigung eines offiziellen Testanbieters vorgelegt werden, die nicht älter als 48 Stunden sein darf. "Testverweigerer" dürfen nicht zum Schulbesuch zugelassen werden, haben auch keinen Anspruch auf Distanzunterricht.

Am 24. April tritt eine "Corona-Notbremse" in Kraft, die bundesweit Gültigkeit hat und auch Auswirkungen auf die Schulen vor Ort hat: Liegt die 7-Tage-Indizenz im EN-Kreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 165, gehen die Schulen in den Distanzunterricht, der erst dann wieder aufgehoben wir, wenn der Wert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen wieder unter 165 liegt. Deswegen geht es von Donnerstag, den 29.4., bis Freitag, 7.5., wieder in den Distanzunterricht.

Lehrerkonferenz und Schulpflegschaft sprechen sich Ende April dafür aus, das Videotool BigBlueButton zu nutzen. Die Firma mediaCrowd richtet es kurzfristig ein und gibt dem Kollegium am 3. Mai eine Einweisung, so dass das Tool unmittelbar danach, das Einverständnis der einzelnen Eltern vorausgesetzt, zum Einsatz kommen kann.

Die COVID19-Selbsttests werden ab 10. Mai durch Pool-Tests (sog. "Lolli-Tests") abgelöst. Dazu muss das Wechselmodell noch einmal umgestellt werden.

Paul Däumer und Benjamin Winkler (beide 4a) erreichen die dritte und finale Runde des Mathematikwettbewerbs und erhalten dafür eine schöne Urkunde. Den Aufgaben stellen sie sich am Dienstag, den 11. Mai.

Der Schulausschuss stimmt in seiner Sitzung am 18. Mai dem Wechsel der Trägerschaft unserer Ganztags- und Betreuungseinrichtung mehrheitlich zu.

Die Erstkommunion wird coronabedingt noch einmal verschoben. Nachdem als neuer Termin der 20. Juni anvisiert worden war, wird nun mit dem 22. August geplant.

Am 28. Mai gewinnt Benjamin Winkler hat Finale des Leselöwenwettbewerbs, Zweite wird Sophie Alonso Kampmann, auf Platz 3 landet Philipp Sommerfeld. Rang 4 teilen sich Nora Thomas, Maximilian Schröder und Maximilian Frauenhoff. Die Jury besteht in diesem Jahr coronabedingt aus einem reinen Lehrerteam: Cornelia Binger und Pia van Wasen als Klassenlehrerinnen sowie Schulleiter Stefan Peschel

Die Inzidenzzahlen sinken bundes- und landesweit deutlich. So auch im EN-Kreis. Ab dem 31. Mai wird deshalb in ganz NRW in allen Städten und Kreisen unter einer Inzidenzzahl von 100 der Wechselunterricht aufgehoben, d.h. es ist wieder täglicher Präsenzunterricht in voller Klassenstärke. Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen und Maskenpflicht bleiben weiterhin bestehen. Außerschulisch freuen sich die Schwelmer darüber, dass sie ab Freitag, den 28. Mai, die Außengastronomie wieder ohne Testpflicht besuchen und nach Wochen durchwachsenen Wetters auch bei Sonne und angenehmen Temperaturen genießen können. Auch die Innengastronomie wird wieder geöffnet und kann ab Mittwoch, 2. Juni, testfrei genutzt werden, da der Inzidenzwert stabil unter 35 liegt. Darüber hinaus wird nach der geltenden Coronaschutzverordnung vieles wieder möglich, was über Monate hinweg nicht gemacht werden konnte.

Die Klassen 4a und 4b können aufgrund der positiven Entwicklung ihren Abschluss feiern, ihre Radfahrprüfung absolvieren und im Haus Martfeld ein Ritterprojekt durchführen. Auch die anderen Klassen genießen wiedergewonnene Freiheiten, machen zum Ende des Schuljahres zumindest kleine Ausflüge in die Stadt oder in die Schulumgebung.

In den letzten Schultagen vor den Sommerferien erhalten die Kinder ihre Zeugnisse. Außerdem gibt es traditionell Eis für alle. Zudem wird Cornelia Binger mit täglichen Aktionen nach 42jähriger Tätigkeit an unserer Schule peu à peu in den Ruhestand verabschiedet. Das Schuljahr endet am 2. Juli, die Viertklässler können immerhin einen Abschlussgottesdienst feiern.

Der Rat der Stadt Schwelm stimmt in seiner Sitzung am 1. Juli dem Wechsel der Trägerschaft unserer Ganztags- und Betreuungseinrichtung mehrheitlich zu. Damit ist final beschlossen, dass die Caritas Ennepe-Ruhr ab dem 1.1.2022 neuer Träger wird.

 

© Städtische Katholische Grundschule St. Marien Schwelm